Das ungelöste Problem: HI ERN-Physiker Dr. Ian Marius Peters über das schwierige Recycling von Solarzellen auf spektrum.de

5. Dezember 2023 - Die steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energie hat zu einem massiven Anstieg der Produktion von Photovoltaikmodulen geführt. Doch was passiert mit den Solarzellen und den in ihnen enthalten wertvollen Rohstoffen, wenn sie am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind? Die internationale Energieagentur IEA schätzt, das im Jahr 2050 weltweit bis zu 80 Millionen Tonnen an Altmodulen anfallen.

Das ungelöste Problem: HI ERN-Physiker Dr. Ian Marius Peters über das schwierige Recycling von Solarzellen auf spektrum.de
Module sollten nicht für die Ewigkeit, sondern für einen ewigen Kreislauf gemacht werden.
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Physiker Dr. Ian Marius Peters, Teamleiter am Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN), überdenkt das Design von Solarzellen grundlegend. Solarmodule sollen am Ende ihrer Lebenszeit unaufwändig auseinandergenommen, die Rohstoffe einem nachhaltigen Kreislauf zugeführt werden.

Im kürzlich auf spektrum.de erschienen Artikel erläutert Peters seinen zirkulären Ansatz: Dafür ist es notwendig, nicht nur die Herstellungsverfahren weiterzuentwickeln, sondern bereits im Labor technische Lösungen für das Recycling zu planen. Module sollten nicht für die Ewigkeit, sondern für einen ewigen Kreislauf gemacht werden.

Peters ist Leiter des Teams "Hoch­durch­satz Cha­rakter­isierung und Modell­ierung für die PV" am Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN). Für das Projekt Cradle2Cradle-PV zur Entwicklung von Recyclingkonzepten für Solarmodule erhielt der Physiker einen der renommierten Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrates ERC.

Kontakt

Dr. Ian Marius Peters

Gruppenleiter "Hoch­durch­satz Cha­rakter­isierung und Modell­ierung für die PV"

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    Letzte Änderung: 08.12.2023