HGF-Innovationspool-Projekt "Solarer Wasserstoff - hochrein und komprimiert"

Erlangen, 27. April 2023 – Das Helmholtz-Innovationspool-Projekt „Hochreiner und komprimierter solarer Wasserstoff" zielt darauf ab, wesentliche wissenschaftliche Erkenntnisse und praktikable Technologien für die Umwandlung von Sonnenenergie in Wasserstoff mit dem höchstmöglichen Wert für ein nachhaltiges Energiesystem bereitzustellen. Forschende der beteiligten Helmholtz-Zentren kamen dazu am HI ERN zusammen, um ihre neuesten Ergebnisse auszutauschen.

HGF-Innovationspool-Projekt "Solarer Wasserstoff - hochrein und komprimiert"
Logo des Helmholtz-Innovationspool-Projektes "Hochreiner und komprimierter solarer Wasserstoff"

Die Sonne als eine der stärksten natürlichen Energiequellen liefert kostenlose und reichlich vorhandene Energie, die eingefangen und auf verschiedenen technologischen Wegen in Wasserstoff (auch Solarer Wasserstoff genannt) umgewandelt werden kann. Um seinen höchstmöglichen Wert als Kraftstoff für die Stromerzeugung und den Mobilitätssektor sowie als Rohstoff mit breiter industrieller Anwendung zu erreichen, muss Wasserstoff strenge Kriterien in Bezug auf seine Reinheit und seinen Druck erfüllen.

Die im Rahmen des Innovationspool-Projekts verfolgten Technologien, die Gegenstand des kürzlich veröffentlichten Übersichtsartikels sind, ermöglichen die Herstellung von Solarwasserstoff mit höchster Reinheit und Drücken, die in einigen Fällen weit über dem Atmosphärendruck liegen.

HGF-Innovationspool-Projekt "Solarer Wasserstoff - hochrein und komprimiert"
Die am Innovationspool-Projekt beteiligten Wissenschaftler:innen am Hauptsitz des HI ERN in Erlangen
J. Harting/HI ERN

Mehr als 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der am Innovationspool-Projekt beteiligten Helmholtz-Zentren kamen am Erlangener Hauptsitz des HI ERN zusammen, um ihre neuesten Ergebnisse zu neuen technologischen Wegen für die Produktion und Speicherung von Solarwasserstoff auszutauschen.

Neben dem HI ERN, als Außenstelle des Forschungszentrums Jülich, bringen das Karlsruher Institut für Technologie, die Helmholtz-Zentren Berlin sowie Dresden-Rossendorf, das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das Forschungszentrum Jülich ihre jeweilige Expertise in das Innovationspool-Projekt. Das HI ERN trägt insbesondere Theorie und Simulation zu Herstellungs- und Betriebsprozessen von neuartigen Elektrolyseuren bei.

Originalpublikation

Ivanova, M., Peters, R., Müller, M., Haas, S., Seidler, M. F., Mutschke, G., Eckert, K., Röse, P., Calnan, S., Bagacki, R., Schlatmann, R., Grosselindemann, C., Schäfer, L.-A., Menzler, N. H., Weber, A., van de Krol, R., Liang, F., Abdi, F. F., Brendelberger, S., Neumann, N., Grobbel, J., Roeb, M., Sattler, C., Duran, I., Dietrich, B., Hofberger, C., Stoppel, L., Uhlenbruck, N., Wetzel, T., Rauner, D., Hecimovic, A., Fantz, U., Kulyk, N., Harting, J., Guillon, O., (2023):
Technological Pathways to Produce Compressed and Highly Pure Hydrogen from Solar Power, Angewandte Chemie International Edition published by Wiley-VCH GmbH 
https://doi.org/10.1002/anie.202218850

Kontakt

Prof. Dr. Jens Harting

Head of Research Department

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    Letzte Änderung: 04.07.2024